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Tympanometrie (Impedanzmessung des Trommelfells)

Die Tympanometrie bezeichnet die Messung des Mittelohrdruckes mit Hilfe eines speziellen Gerätes. Diese Untersuchungsmethode gehört zu den Standardmethoden in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.

Anwendungsgebiete

  • Tubenmittelohrkatarrh (Entzündung der Ohrtrompetenschleimhaut (Tube) mit der Folge einer Verengung und daraus resultierender ungenügender Mittelohrbelüftung)
  • Paukenerguss
  • Luxation (Verschiebung) der Gehörknöchelchen
  • Otosklerose – Erkrankung, die mit Verknöcherung eines Gehörknöchelchens (Steigbügel) beziehungsweise der Cochlea (Schnecke) einhergeht
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Glomustumor (sehr selten!) – gutartiger Tumor im Bereich des Mittelohrs und/oder des Warzenfortsatzes und der Felsenbeinspitze

Das Verfahren

Die Tympanometrie ist eine einfache und schnell durchzuführende Methode, bei dem im Gehörgang eine Druckschwankung mit einem von einem Unterdruck gefolgten Überdruck erzeugt wird. Diese Druckveränderungen werden vom Trommelfell reflektiert und können dann mit einer Sonde gemessen werden. Diese Untersuchung ist gut geeignet, um die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells zu untersuchen (wird auch als Impedanzmessung bezeichnet).

Ihr Nutzen

Die Tympanometrie ist ein einfaches und schnelles diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von Trommelfell und Mittelohr.